Am 16. Februar 1962
brach über
die deutsche Nordseeküste die schwerste Sturmflut seit über
100 Jahren herein. Orkanböen von 200 Stundenkilometern und
meterhohe Wassermassen ließen die Deiche an der Küste,
an der Elbe und Weser brechen. Am schlimmsten traf die Flutkatastrophe
das 100 Kilometer von der Küste entfernte Hamburg. Ganze
Stadtteile standen unter Wasser, über 300 Menschen kamen
ums Leben. Über 60.000 Bewohner südlich der Elbe wurden
obdachlos. Strom, Gas und Wasser fielen in der Zwei-Millionen-Stadt
aus. Die Dokumentation "Die Nacht, als die Deiche brachen" schildert
die Ereignisse der Sturmflutnacht vom 16. auf den 17. Februar
1962 und die Tage danach. Original-Filmaufnahmen werden ergänzt
durch Aussagen von Zeitzeugen. So erzählen der damalige
Polizei- und spätere Innensenator Helmut Schmidt, der ehemalige
Ortsamtleiter von Wilhelmsburg, ein Hubschrauberpilot und weitere
Zeitzeugen von ihrer Arbeit und ihren Eindrücken an jenen
Tagen und Nächten. Welche Lehren Hamburg aus der Sturmflut
von 1962 gezogen hat, wie sich Stadt und Hafen gegen die Flut
schützen, ist ebenfalls Bestandteil der Dokumentation.
(Quelle: NDR/ARD)
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Fernsehfilm Deutschland 2010 Jakob ist ein verschlossener, sensibler 15-Jähriger mitten in den Wirren der Pubertät.
Er filmt alles mit seiner Videokamera, was ihn gerade bewegt, und liebt ungewöhnliche
Fotos. Seine Eltern Claas und Irina wissen wenig von ihm, zu sehr sind sie mit sich
selbst beschäftigt. Sie stecken in einer Ehekrise – beinahe täglich wird Jakob Zeuge
eines Streits. Als Jakobs Mutter ihm eröffnet, dass sie sich von Claas trennen
und ausziehen wird, zieht er sich noch mehr in sich zurück.
Auch in der Schule bekommt Jakob Probleme, doch eigentlich ist ihm das alles egal,
denn er hat nur Augen für Hannah, in die er verliebt ist. Als er gerade beginnt, ihr
näher zu kommen, gerät ein selbstgedrehtes, kompromittierendes Video von Jakob
in die Hände seiner Mitschüler.
Noch bevor Jakob es sich zurückholen kann, stellt es ein Mitschüler ins Internet – in
kürzester Zeit verbreitet sich das Video in der ganzen Schule. Von allen Seiten wird
Jakob daraufhin ausgelacht und gemobbt. Über das Internet erhält er in Chatrooms
dutzende Hassbotschaften. Auch Hannah bricht den Kontakt ab. Jakob ist beschämt
und verzweifelt; seine Eltern versuchen ihm zu helfen, ohne die Tragweite seines
Unglücks wirklich zu erkennen. (Quelle:ARD) |
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50 Jahre Sturmflutkatastrophe |
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Der Film setzt sich mit der
Medialisierung aller
Lebensbereiche auseinander
und zeigt, welche drastischen
Konsequenzen diese für die
Jugendlichen bekommen
kann – inspiriert von den zum
Teil extremen Entwicklungen in
sozialen Netzwerken
im Internet und verstärkt
auftretenden Fällen von
sogenanntem "Cyber-Bullying",
Mobbing im Internet.
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